Nahrungsergänzung clever wählen: Welche Wirkstoffe sinnvoll sind und woran du echte Qualität erkennst
Folge #30 · mit Julia Hoffmann
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Basics für fast jeden Menschen: Magnesium, Vitamin D3 in Kombination mit K2 und Omega-3 – laut Versorgungsdaten haben hier viele Bedarf, egal wie gesund sie sich ernähren.
- Beim Kauf zählt das Reinsubstanzen-Prinzip: Auf dem Etikett sollten nur Wirkstoffe und die Kapselhülle stehen – keine Trennmittel, Rieselhilfen, Farbstoffe oder Titandioxid.
- Bei Magnesium gibt es keinen guten Laborwert – die persönliche Dosis testet man aus: erhöhen, bis der Stuhl etwas dünner wird, das markiert die individuelle Grenze.
- Kollagen lohnt sich ab etwa 30 Jahren – davor eher Nice-to-have; ab 30 ist auch der Zeitpunkt für die erste Knochendichte-Messung (Peak Bone Mass).
- Compliance schlägt Komplexität: Ein gut formuliertes Kombi-Präparat regelmäßig zu nehmen ist wirksamer als viele Einzelpräparate, die man im Stress vergisst.
- Keine Pille ersetzt gute Ernährung: Supplemente ergänzen, sie kompensieren keine schlechte Ernährung.
Das ganze Gespräch zum Nachlesen
Das vollständige Transkript der Folge — zum Mitlesen, Nachschlagen und Zitieren.
Transkript anzeigen
Nicola00:01
Hallo und herzlich willkommen zurück zum Podcast zu Langlebigkeit. Unserem gemeinsamen Weg, die besten, die schönsten, die tollsten 100-plus Jahre zu erleben auf Basis von neuen Erkenntnissen und ganz viel Lebensfreude. Um die acht Packungen liegen bei jedem von uns zu Hause rum. Von Nahrungsergänzungen, Pillen und Pülverchen. Die meisten von uns nehmen es vielleicht ja wirklich aus einem konkreten Mangel heraus.
Also wenn ein Blutbild beim Hausarzt gemacht wird und gezeigt wird, das Magnesium, das Vitamin D, das B12 ist zu wenig, muss nachgeschoben werden. Andere nehmen es schon mal vorsorglich. Das kann gute Gründe haben, weil man schwanger ist, weil die Stillzeit ansteht, weil eine bestimmte Krankheit da ist, man bestimmte Medikamente nimmt. Aber viele ja auch aus so einem diffusen Gefühl zu sagen, ich ernähre mich vielleicht nicht so optimal, dann ergänze ich mal lieber was. Oft wird ja auch schon davon gesprochen, dass unsere Ernährung, unsere Zutaten gar nicht mehr so eine Nährstoffdichte erhalten, wie sie sollten. Darüber werden wir auch noch reden. Tja, und die dritte Gruppe, ja, die ist ganz mit dabei bei diesen Longevity-Boostern, also diesem High-End an Longevity Thema. Das sind also Wirkstoffe, die bestenfalls auf Zellebene unseren Alterungsprozess zumindest mal anhalten oder verzögern oder bestenfalls umdrehen. Egal, warum du Nahrungsergänzungsmittel nimmst, es ist wie bei Lebensmitteln, finde ich genauso wichtig zu sagen, weiß ich eigentlich, was ich da nehme und welche Qualität es sein sollte und worauf ich da achten sollte. Und dazu habe ich uns eine Expertin aus der Branche eingeladen.
Nicola01:57
Wenn Nahrung die beste Medizin für uns ist, dann stellt sich natürlich auch die Frage, wann ist es an der Zeit, Nahrung zu ergänzen? Dass sich diese Fragen ganz viele Menschen stellen, merke ich im eigenen Umfeld, da wird wahnsinnig viel Geld für Nahrungsergänzung auch gerne ausgegeben. Und ich wollte mal die Fragen stellen, was eigentlich den Unterschied macht. Weil es ist ein riesiger Markt.
Und ich bin bislang eher Beobachter, als dass ich selbst da Kundin drin bin. Und deswegen dachte ich, ich hole mir jemanden aus der Branche. Und ein Unternehmen ist mir da schon immer positiv aufgefallen. Das ist Biogena, weil ich mag's, wenn's made in Austria ist. In dem Fall aus dem schönen Salzburg. Biogena Group, herzlich willkommen. Die Geschäftsführerin aus Salzburg, die Julia Hoffmann.
Julia Hoffmann02:53
Herzlichen Dank für die Einladung, liebe Nicola, und danke auch schon für die Vorschuss Lorbeern zur Biogena zu meiner Love-Brand.
Nicola02:59
Ja, das kann ich wirklich ehrlich sagen. Wie gesagt, ich bin gar nicht Kundin. Ich bin heute sehr gespannt, weil ich selbst so gut wie gar keine Nahrungsergänzung bislang nehme. Und deswegen wirst du auf sehr interessierte Fragen von mir stoßen. Und ich freue mich auf deine Antworten und schon die erste Frage mitten rein. Die Top drei Einzelwirkstoffe, die ihr verkauft. Welche sind das zurzeit, muss man wahrscheinlich sagen.
Julia Hoffmann03:29
Also die Top 3 sind in jedem Fall Magnesium, unser Siebensalzmagnesium, D3 und K2 in der Kombination, also Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäuren. Und das sind auch die absoluten Basics für so ziemlich jeden Menschen, wenn man sich auf das Thema Versorgungslage die Daten genauer anschaut, egal ob vom Deutschen BFR oder von der österreichischen AGES-Institution, da sind alle Menschen in der Situation, dass sie da wirklich Bedarf haben, egal wie gesund und so gesagt, ausgewogen sie sich ernähren. Und für uns Frauen
Nicola04:00
Mhm. Mhm.
Julia Hoffmann04:05
natürlich dann Platz 4 Eisen, da ist unser Mopharin bzw. das Äquatropharin auch ganz ganz essentiell.
Nicola04:13
Weil du es schon ergänzt. Noch mal extra die Frauen. Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Mann und Frau, was den Bedarf betrifft und zum anderen, was den Umsatz, den ihr mit Mann und Frau macht, betrifft?
Julia Hoffmann04:29
Ja, also was den Bedarf betrifft, gibt es zwischen Frauen und Männer Gesundheit, Hormonstoffwechsel etc. ganz, ganz viele Unterschiede, aber darauf gehen wir jetzt nicht im Detail ein. Klar ist, dass viele Frauen, vor allen Dingen, wenn ich auf unsere Community sehe, doch einen Ticken bewusster sind in Sachen Gesundheit, gerade wenn es die präventive Gesundheit geht, nicht die sogenannte Reparaturmedizin oder den Anspruch zu reagieren.
Nicola04:48
Ja.
Julia Hoffmann04:57
Und wir haben auch nach wie vor so ein bisschen das vielleicht klischeehafte Phänomen, aber es ist bei uns wirklich real life, dass viele Frauen nach wie vor Verantwortung für ihr gesamtes Umfeld übernehmen. Die Frau als Familienwellbeing-Managerin für die Kinder, für den Mann, für die Eltern, für den Inner Circle sozusagen. Und dementsprechend ist die Biogena Zielgruppe tendenziell stärker weiblich. Also das sind so 70-80 Prozent.
Nicola05:00
Ja, ja. Vielen Dank.
Julia Hoffmann05:27
Sind wir Frauen im Lead was die Gesundheit betrifft
Nicola05:31
Die Gesundheitsmanagerin, das heißt immer so der Mann, der Partner zu Hause, der nimmt gern, wenn es auf dem Tisch steht und nimmt es dann mal mit und sagt, du Schatzi, hol dir doch was Neues, es schmeckt gar nicht schlecht oder ist ganz gut, behalte ich und dann genau. Aber immerhin ist ja schon mal Ich glaube, das zeigt sich in vielen Branchen, genau, Gesundheitsthema eher bei den Frauen. Wie kann ich denn sicherstellen? Fangen wir doch gleich mal an, eher bei diesen Mangelerscheinungen, die klassischen, die du auch schon aufgezählt hast. Aber dann gibt es ja noch Vitamin C und Kalzium. Ich sag mal, das, man schon immer so als Brausetablette auch noch mit auf den Weg genommen hat. Wie kann ich denn in dem Wust an Angeboten für mich als Nichtexperte so ein bisschen sicherstellen, dass das drin ist, was drauf steht, dass das auch so wirkt, wie ich es gern möchte und dass alles, was ich nicht haben will, auch nicht drin ist wie jetzt Schadstoffe und so weiter.
Julia Hoffmann06:33
In jedem Fall zuallererst mit einem kritischen Blick aufs Etikett des Produkts. Das heißt, da sieht man in der Zutatenliste und in der Inhaltsstofftabelle schon ganz genau, was drinnen ist, weil es einfach gewisse Vorschriften zum Glück in unserer Branche gibt, was zu deklarieren ist.
Als bewusster Kunde, als bewusste Kundin sollte man natürlich immer darauf achten, dass nur Inhaltsstoffe im Produkt enthalten sind und keine Zusatzstoffe, keine Trennmittel, keine Hilfsmittel, keine Farbmittel, keine technischen Hilfstoffe, Rieselhilfen, all das. Das heißt, das sogenannte Reinsubstanzenprinzip soll auch wirklich im Produkt vorhanden sein und das ist schon einmal der wichtigste
Nicola07:01
And you.
Julia Hoffmann07:17
Eckpfeiler auch bei uns, was die gesamte Branche betrifft. Es gibt nur ganz, ganz wenige Anbieter, die nach dem Reinsubstanzen Prinzip produzieren, weil das einfach einen gewissen manuellen Aufwand bedeutet. Die meisten, vor allen Dingen Kapselprodukte, werden in sogenannten Vollautomaten produziert. Dementsprechend braucht man Rieselhilfen, technische Zusatzstoffe, ⁓ mögliche
Nicola07:32
Ja.
Dass das so in die Verpackung rieselt, nur mal für zu Hause. Genau, das sind so produktionstechnische Hilfsmittel. Die haben jetzt gar nichts damit zu tun, aber die müssen manchmal gar nicht deklariert werden.
Julia Hoffmann07:46
Ich auch.
Die sind schon deklariert, aber halt nicht immer direkt erkennbar. Ich würde sagen, bei einem
Nicola07:54
Mhm.
Julia Hoffmann08:01
gerade Monopräparat sollte die Inhaltsstofftabelle bzw. Zutatenliste sehr, sehr klein sein. Da sollte sehr wenig oben stehen, wenn es nur um Wirkstoffe geht. Also bei einem Siebensalzmagnesium im besten Fall nur die sieben Magnesiumverbindungen und die Kapselhülle. That's it, da braucht man nicht mehr. Und dieser Blick auf Keywords wie, was könnte da oben stehen, auf der Etikette.
Silizidiumdioxid, Titandioxid, Magnesium, Salze, irgendwelche Fette oder auch Emulgatoren. All das bitte Finger weglassen. Da muss dann sowieso oben stehen Zusatzstoff, Trennstoff, Doppelpunkt oder auch Farbstoff. Genau, all das bitte sofort wieder zurücklegen ins Regal.
Nicola08:29
Du hattest Mhm.
Julia Hoffmann08:55
Weil da hat der Körper viel viel mehr Energie damit verbracht, diese Zusatzstoffe zu verwerten, als sich wirklich um die relevanten Stoffwechselprozesse zu kümmern und die Inhaltsstoffe entsprechend zu Verstoffwechsel und dort zu verwenden, wo sie gebraucht werden. Also Reinsubstanz Prinzip beginnt am Etikett. Das ist einmal das erste.
Nicola09:01
Das ist toll.
Julia Hoffmann09:18
Dann würde ich hinterfragen, wie man es in Wahrheit als bewusster Kunde bei allem anderen, was man sich anschaut, bei der klassischen Ernährung auch macht, woher kommt denn mein Produkt? Wo wird es produziert? Also es Fragen zu stellen und wirklich auch mal zu recherchieren.
Nicola09:29
Also
Julia Hoffmann09:36
Was ist denn über das Unternehmen auffindbar? Gibt es denn da echte Menschen, die mir auch genannt werden? Es wird immer gern von einem Wissenschaftsteam von Ernährungswirtschaftlern mit Ärzten entwickelt. All das wird im Marketing gerne verwendet, gerade im Bereich der Nahrungsergänzung.
Nicola09:39
Ja.
Julia Hoffmann09:52
Aber wo sind denn da die echten Menschen? Kann ich denn da auch mit echten Menschen kommunizieren? Also wir haben zum Beispiel unser gesamtes Team auf der Homepage ausgelobt. Bei uns kann man Montag bis Freitag mit allen mittlerweile über 30 Kolleginnen aus dem Bereich Science und Quality Kontakt aufnehmen. Da wird einem die Linie genau
Nicola10:10
Ist nicht wahr. Kann ich da anrufen und sagen, hallo, hätte hier eine Frage?
Julia Hoffmann10:15
Genau, beziehungsweise über ein Help-Desk-Ticket-System oder noch bequemer über die MyBiogena Coach App kann man mit unseren Certified Good Health Coaches in den Chat einsteigen und dann weiterführende Beratungen auch warten. Also die digitale Komponente der Beratungsqualität, die wir seit 20 Jahren in unseren Biogena Stores auch haben, über die App. Das heißt, echte Menschen zu schauen, wo werden denn die Produkte nicht nur konzipiert und entwickelt.
Nicola10:21
Mhm.
Yeah. Yeah.
Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.
Julia Hoffmann10:42
Weil das ist oftmals einfach im eigenen Land oder im Herkunftsland, sondern noch einmal spezifischer, wo werden denn die Produkte produziert. Das muss man nämlich auch nicht ausloben, oftmals steht nur, Produkt wird innerhalb der EU produziert, was natürlich noch einen sehr breiten Spielraum zulässt.
Nicola10:42
Vielen Dank.
Ja. Aber immerhin schon mal.
Julia Hoffmann11:06
Aber nichtsdestotrotz gibt in der EU sogenannte Billiglohnländer, das Thema Arbeitsplatz.
Nicola11:10
Ja.
Julia Hoffmann11:12
Qualität bzw. Umweltfaktoren spielt eine große Rolle und oftmals, also ich würde sagen, acht von zehn Herstellern und da bin ich jetzt eher großzügig, produzieren über Lohnherstellung, über Lohnfertiger. Das heißt, da gibt es keine Qualitätsstandards und keine Transparenz dazu und damit keine qualitative Exzellenz, was sich auch im Produkt widerspiegelt und dahingehend.
Nicola11:36
Amen.
Julia Hoffmann11:37
dann auch eine große Auswirkung auf die Bio-Verfügbarkeit und auch auf den Erfolg des Produkts bei der Einnahme sich auswirkt. Das heißt ganz klar zu schauen, wo produziert denn die Marke meines Vertrauens und kann ich da auch mehr dazu herausfinden. Und deshalb war es bei uns auch so ein großer Anspruch. Ich weiß nicht, ob du das weißt, aber wir haben ja die gesamte Wertschöpfungskette in Österreich, nicht nur die Produktion, sondern wirklich komplett alle Prozesse.
Und für uns war es ein großes Anliegen mit der Biogena Good Health World, unserem Produktionsstandort in Koppel bei Salzburg, also am Fuße des Hausberges von Salzburg produzieren wir wunderschön, dass wir diese auch voll transparent sichtbar machen. Das heißt, bei uns kann man wirklich von Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten völlig ohne Anmeldung bis hin in die Schauproduktion reinspazieren. Und das ist ein großartiges Erlebnis, dass nämlich keine abgetrennte Schauproduktion
Nicola12:17
Mhm.
So.
Ist nicht warm.
Julia Hoffmann12:36
im Sinne einer Showproduktion, sondern da sieht man über große Fenster, riesengroße Fenster in jeden einzelnen Produktionsraum rein und kann sich selbst davon überzeugen, was bedeutet denn halbmanuelle Fertigung, Manufakturstandard, Reinsubstanzenprinzip, gewisse Hygienevorschriften, was bedeutet das Thema Qualitätssicherung, unabhängige Prüfung, mehrfache Prüfung entlang der Produktion.
Nicola12:39
Die echte.
Vielen Dank.
Vielen
Julia Hoffmann13:05
Also es ist höchst spannend und mir persönlich auch ein großes Anliegen darüber zu sprechen, weil da einfach ganz viel unreguliert ist im Bereich der Nahrungsergänzung und man da wirklich den Unterschied machen kann, der sich am Ende des Tages auch zum Thema Kosten Nutzen wirklich auswirkt bei unseren Kunden.
Nicola13:25
Also Chapeau schon mal unternehmerisch. Ich weiß selbst, was das bedeutet, was du jetzt alles aufgezählt hast und dass es wirklich made in Österreich ist. Das kann man auch nicht einfach so behaupten, wenn es drauf steht, dass wird zum Glück schon auch nachgeprüft, genauso wie made in Germany. Das kennen wir ja.
Ich glaube, das zeigt auch noch mal, wenn man so, ich sage jetzt mal, im Supermarkt vorm Regal steht und jetzt mal so die einfachen Dinge wie Vitamin C, Kalzium, Magnesium nimmt. Da ist ja nicht nur eine riesen Auswahl, sondern da geht es ja von bis, also hat auch so eine Preisspanne. Deswegen dein Hinweis auch, schau mal ein bisschen besser rein. Es ist ja so mini geschrieben, dass man schon fast gar keine Lust drauf hat.
Ich finde aber auch, weil Nahrungsergänzung ja schon auch dem Lebensmittelrecht unterliegt. Es ist ja kein Arznei, kein Medizinprodukt, auch wenn es manchmal so den Anschein macht. Nein, es ist Lebensmittel. Und auch da sagt man ja, du, wenn du Butter und Joghurt, also wenn du schon so so lange Zutatenliste hat, dann legst lieber wieder zurück. Weil eigentlich sind das sehr einfache Produkte. Die sollten einfach nur sehr gute Zutaten haben. Da vielleicht so bisschen Vergleich.
Julia Hoffmann14:16
Richtig.
Nicola14:39
Zutatenliste, Nährstofftabelle. Als jemand, der sich überlegt, bin ich eigentlich unterversorgt. Ich mache zum Beispiel einmal im Jahr ein Blutbild bei meinem Hausarzt. Dann guckt er da durch, guckt gemeinsam ran. Manchmal nimmt man noch paar Werte mit dazu, die man näher angucken möchte. Die muss man vielleicht auch extra bezahlen.
Das kommt auch dazu, aber das ist ja so in der Vorsorge, sag ich mal, was man vielleicht aus seinem Gesundheitssystem kennt, so ein bisschen inklusive. Was ist denn aus deiner konkreten alltäglichen Erfahrung, du bist ja selbst auch Gesundheitscoachin, in unterschiedlichsten Facetten, wenn man mal so die Lebensphasen durchgeht, die jeder von uns so geht. Also wenn man mal die Jüngeren nehmen, die sozusagen in voller Kraft noch stehen, aber doch auf Karriere, auf Familiengründung, da ja auch Belastungen haben. Dann so die Rush Hour und dann am Schluss sozusagen da, wo ich jetzt so langsam starte, nämlich die 55 plus, die älter werdende Gruppe. Was empfiehlst du da so an? Ich sage jetzt mal einfach, dass man so mal drei Wirkstoffe, wo du sagst, da sollte man in der jeweiligen Phase einfach ein Auge drauf haben. Oder was auch gerade so in aller Munde ist. Wenn wir also bei den Jungen beginnen, fällt mir ein, naja, das ganze Protein- und Eiweißthema bei den Sportlern, okay, vielleicht noch mal ein Sonderthema. Aber zum Beispiel auch Kollagen habe ich jetzt festgestellt, dass sich junge Menschen ganz viel Gedanken machen über ihren Kollagenhaushalt. Was sagst du dazu?
Julia Hoffmann16:25
Ja, Kollagen ab 30 Jahren aufwärts, absolut berechtigt und wichtig. Bis 25, 30 würde ich sagen, ist es eher ein Nice-to-have, das jetzt gar nicht so nötig ist. Da gibt es viel wichtigere Bausteine. Also ich würde unabhängig der Altersgruppen, nämlich was ich eingangs gesagt habe, immer meinen Vitamin-D-Spiegel im Blick haben. Wirklich gut versorgt.
Nicola16:33
Mhm.
Beispiel.
Mhm.
Mhm.
Julia Hoffmann16:55
Immer meinen Omega-3-Index. Immer über 8, lieber 10 beim Index.
Ich würde immer meinen Magnesiumhaushalt im Griff haben. Magnesium ist in der Diagnostik schwer messbar, aber da würde ich einfach sagen, jeder Mensch braucht für über 200 Stoffwechselprozesse in seinem Körper eine richtig gute Magnesiumversorgung. Magnesium ist ja auch das Anti-Stress Mineral. In allen genannten Lebensphasen von dir jetzt wüsste ich keine Gruppe, die keinen Stress hat.
Nicola17:20
Ich bin schon da.
Hm?
Julia Hoffmann17:28
immer unterschiedliche Ausprägung, aber Magnesium. Und da gilt es auszutesten, wie viel Magnesium benötige ich denn persönlich. Und das macht man am besten, indem man sich einfach die Tagesdosis laut Verzehrsempfehlung nimmt und dann über den Tag ein bisschen verteilt für möglichst gute Aufnahme und Verträglichkeit. Und dann schaut, wie viel Magnesium
Nicola17:35
Mhm.
Mhm.
Ja.
Ja.
Julia Hoffmann17:55
kann ich am Tag on top noch vertragen. Also ich mach das so oder empfehle es gerne so immer eine Kapsel pro Tag und noch zusätzlich und zu schauen, wenn dann der Stuhl etwas dünner wird, etwas flüssiger wird, dann weiß ich, ich bin schon an meiner persönlichen Grenze. Aber die Grenze ist mir immer sehr individuell und klingt vielleicht nicht ganz so sexy, aber dieser Test macht einfach Sinn, weil umso besser ich mit Magnesium versorgt bin, umso resilienter bin ich beispielsweise.
Nicola18:03
Okay.
Ja? Ja.
Okay. Yeah.
Mhm.
Julia Hoffmann18:24
Umso besser kann ich mit Stress umgehen, mit äußerem Stress. Das Thema Sport und Bewegung, wenn es zu Muskelkrämpfen kommt, ist es schon viel zu spät, an meine Versorgung zu denken. Das sind einmal die Basics. Und dann würde ich sagen, ab 30 aufwärts, super gerne Kollagen, gerade im Bereich Hautelastizität, Hautvolumen, aber auch Gelenksgesundheit, Augengesundheit, da gibt es viele Vorteile.
Nicola18:31
Das ist schon
Julia Hoffmann18:53
Protein würde ich grundsätzlich auch über alle Zielgruppen hinweg sehen. Ganz wichtig, eine ballaststoffreiche, proteinreiche Ernährung ist bei mir immer in der Empfehlung und ist auch der Longevity hack in Sachen Ernährung. Proteine und essenzielle Aminosäuren, ganz wichtig. Ich würde sagen, bei jüngeren Menschen, gerade wenn sie kognitiv sehr stark gefordert sind. Da helfen natürlich die Omega-3-Fettsäuren schon richtig gut. Da kann man dann auch zusätzlich noch auf Pflanzenstoffe zum Beispiel setzen, auf Ginseng beispielsweise bei jüngeren Menschen im Wachstum. Also gerade Kinder, Jugendliche würde ich speziell noch mal das Thema Eisen auch sehen. Nicht nur bei jüngeren Frauen, die mit der Monatsblutung starten, sondern auch bei Jungs, die im Wachstum sind
Nicola19:35
.
Julia Hoffmann19:47
ganz ein essenzieller Faktor. Und dann würde ich sagen, ab 30 ist auch der Zeitpunkt als präventiv denkender Mensch, wo ich mir meine Knochengesundheit erstmalig anschaue. Der sogenannte Peak Bone, also die Zeit, wo meine Knochendichte den Höhepunkt erreicht, der Peak ist, die ist mit etwa 30 Jahren. Und das ist dann auch meine Empfehlung.
Nicola19:59
Mhm.
Mhm. Mhm.
Julia Hoffmann20:17
Die erste Nnochendichte Messung zu machen. Zum Beispiel auf Ultraschallbasis zu sehen, okay, gehe ich dann in Richtung Osteopenie in die Vorstufe der Osteoporose oder wo stehe ich? Aufgrund meines Lifestyles, aber auch aufgrund meiner genetischen Prädisposition möglicherweise. Und dann kommen
Nicola20:34
Jetzt wo du genau diese Osteoporose ansprichst. Ich bin selbst erst letztes Jahr durch einen Osteoporose-Experten überhaupt auf das Thema gestoßen worden. Hab mir dann auch beim Radiologen so eine Knochendichtemessung das erste Mal, es tut ja auch nicht weh, man legt sich da hin. Hab zum Glück ein gutes Ergebnis gehabt.
Aber es geht ja, wie du ja auch erwähnst, warum vielleicht schon mit 30. Ich glaube, momentan muss man schon froh sein, wenn das Thema sozusagen schon unter 50 überhaupt verankert wird. Weil ich glaube, es ging da auch um diesen Referenzwert einmal zu haben, um dann zu wissen, wird es denn schlechter oder bleibe ich in einem guten Bereich in meinen nachfolgenden Messungen. Ich habe gesehen, das ist ja kein
Julia Hoffmann21:16
Ja, ne.
Nicola21:27
Standardteil der Vorsorge, zumindest nicht in Deutschland. Ich weiss nicht, wie es in Österreich ist. Wahrscheinlich auch nicht. Ich habe gesehen, ihr habt das bei euch im Programm mit aufgenommen. Ist das sozusagen vergleichbar mit dem Gang zum Radiologen? Oder ob ich zu euch gehe, wäre egal.
Julia Hoffmann21:32
Also Richtig.
Es ist der erste Schritt in der Knochenvorsorge. Unsere Eko-Light-Messung basiert auf Ultraschall. Das heißt, es ist nicht invasiv, es ist nur strahlenfrei, was für viele Menschen auch ganz wichtig ist. Und es dauert nur sehr, sehr wenige Minuten, das heißt 15 Minuten maximal, inklusive der kurzen Interpretation. Ich habe das selbst im Alter von 33 das erste Mal gemacht und war extrem erschrocken, weil ich osteopenisch bin.
Nicola21:52
Mmh.
Mhm. Mhm.
Ja.
Ja.
Julia Hoffmann22:12
Ich habe seitdem auch den Anreiz stark auf Krafttraining zu setzen, mich mehr zu bewegen. Meine Ernährung war schon immer sehr ausgewogen, aber ich supplementiere ganz gezielt mit unserem Osteokalbon, Osteokaldebol, unserem Knochenpräparat eben ein Kombipräparat aus Vitamin D
Nicola22:17
Vielen Dank.
Julia Hoffmann22:35
aus Kalzium und natürlich den synergistischen Zusatzstoffen, Bohr, Mangan etc. Ein Komplex, der die Knochendichte nachweislich auch stabilisiert und sogar erhöht, was großartig ist, weil es kein Medikament ist, keine Nebenwirkungen hat und für mich einfach bis ins hohe Alter mein Begleiter sein wird. Und genau das ist vielleicht auch ein guter Punkt, umso früher ich dran bin, meine Gesundheit zu screenen und
Nicola22:42
Okay.
Julia Hoffmann23:05
in Angriff zu nehmen, umso weniger reagieren brauche ich später beim Altern. Und das ist auch für mich der liebste Longevity Hack, da wirklich frühzeitig dran zu sein.
Nicola23:08
Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.
Ja, also Vorsorge ist glaube ich ein Riesenthema. Deswegen, da ist ja mit euren vielleicht erweiterten Angeboten, also man hört schon raus, bei euch geht es darüber hinaus nicht nur Pillen und Pülverchen, sondern eben auch zu einer weiteren Anlaufstelle zum Thema Vorsorge. Ich glaube allgemein ist das nur gut, dass wir mehr in Vorsorge denken als immer erst in Krankheit, wenn es soweit ist, sozusagen ein Vorsorgesystem uns in Zukunft auch aufbauen und nicht ein Krankheitssystem, wie es so oft ist. Was ich mich aber auch frage ist, auch in dem Gespräch mit dem Osteoporosen, der dann auch, wie du ausgewiesen hast, was man dann eben supplementieren muss auch, was es dann medikamentös dann auch gibt.
Was ich mich aber grundsätzlich beim Supplementieren fragen würde, diese Kombi-Präparate. Du hast jetzt auch eins genannt, es gibt ja alle möglichen Kombis. Da hätte ja ich immer das Fragezeichen, wenn ich immer lese, dass eine musste mit Fett nehmen, das andere musste ohne Fett, das eine vor dem Essen, andere nach dem Essen, das andere eher morgens, das andere eher abends, da würde ich ja immer denken, aber wirken da wirklich alle Wirkstoffe, die da jetzt drin sind, so, dass sie für meinen Körper gut aufnehmbar sind und verfügbar sind. Also diese Kombi-Präparate, ich verstehe den Bequemlichkeitsaspekt. Aber kann man das so dann absichern?
Julia Hoffmann24:54
Du isst ja auch deine Basisernährung, deine Mahlzeiten nicht nach einem Trennkostprinzip, du isst da alles auf einem Teller. Genau, das ist die gleiche Logik wie bei den Kombipräparaten. Da musst du dir vorstellen, sind bei uns natürlich immer evidenzbasiert. Es gibt zu jedem Produkt eine Evidenzanalyse, das heißt die Studiendosierung, auch abgeklügelt mit den jeweiligen Kombinationen.
Nicola25:02
Nein, habe ich noch nie gemacht.
Ja.
Ja.
Ja.
Julia Hoffmann25:21
Das heißt, es ist ein synergistischer Komplex, der genau auf dieses Thema, auf deinen Bedarf zugeschnitten ist. Jetzt sage ich, gerade bei fettlöslichen Vitaminen macht die Einnahme zu den Mahlzeiten absolut Sinn. A, B, E und K, auch bei den Omega-3-Fettsäuren, bei Ubiquinol, das ist aktiviertes Coenzym Q10, würde ich sagen, immer zur Mahlzeit. Alles andere waren zwischen den Mahlzeiten, es steht immer drauf, aber ich würde da
Nicola25:27
Es ist ...
Ja. Ja, ja.
Steht aber auch immer drauf, genau.
Julia Hoffmann25:50
Ich würde mir nicht allzu viele Gedanken machen. Ich sage persönlich immer, lieber Compliance anstelle von Komplexität und Stress. Stress verursacht wieder Mikronährstoffbedarf. Das ist leider der Grund. Und umso bequemer ich es mir mit der Einnahme mache, umso regelmäßiger nehme ich es. Und es ist viel wichtiger, regelmäßig dran zu bleiben, möglichst ohne Stress, anstatt regelmäßig zu vergessen, in den Stress zu kommen.
Nicola25:54
Ja.
Ja.
Ja, ich denke so.
Mmh, mmh, mmh, yeah, yeah.
Julia Hoffmann26:20
Und dann wieder den gegenteiligen Effekt auszulesen. Ich bin schon ein Fan von Kombi-Präparaten, weil ich mir dann immer sicher sein kann, dass es State of the art ist, wenn es um die Wissenschaft geht und genau der Bedarf in der aktuellsten Studienlage, den ich gerade benötige, immer Osteoporose beispielsweise. Mir ist es viel lieber da ein Präparat zu nehmen mit zwei Kapseln als drei, vier, fünf Präparate. Das macht es für mich komplex und auch teuer.
Nicola26:20
...
Ja, okay, ja.
Auf mehr zu achten. ja, ja. Schau mal, aber das ist das mit der Bequemlichkeit und diesem Stress, finde ich, ein ganz wichtiger Faktor. Ist ja bei allen Themen, ne? Wo man sagt, na ja, man muss ein bisschen aus seiner Komfortzone raus.
Da kommt was Neues ins Leben rein und sei es auch nur die Einnahme einer einzelnen Pille, das kann Stress sein. Also für mich wäre es auch Stress. Deswegen bin ich ja eher so ein Mensch, also für mich ist der beste Antistressfaktor Essen. Deswegen nehme ich es da rein. Aber du hast ein Begriff, Evidenz basiert. Das ist ja das Thema, ist es belegt, Studien belegt und so weiter. Und es gibt doch immer wieder, wenn man dann
Julia Hoffmann27:13
Ja, gemisst.
Nicola27:26
aus der Wissenschaft liest, ist doch immer wieder vieles, dass sie sagen, zunehmend unklarer zu sagen, ist es wirklich so effektiv und effizient, zu isolieren Wirkstoffe und die dann isoliert zu nehmen? Ja oder nein? Wie macht ihr das mit den Evidenzen?
Julia Hoffmann27:47
Wir haben ein eigenes Team in unserem Science Team, das heißt Evidence and Education. Das sind Kolleginnen und Kollegen, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen. Die arbeiten ganz eng mit unserem Produktentwicklungsteam zusammen und schauen sich pro Wirkstoff in einer Rezeptur an: Was ist denn da State of the art?
Nicola27:51
Mhm, okay.
Mhm.
Julia Hoffmann28:07
Welche Indikationen gibt es, welche auch Kontraindikationen auch zum Thema Safety und Sicherheit, welche Studiendosierungen, bei täglicher Einnahme für welche Zielgruppe. Und das wird dann ganz klar dargelegt und auf Basis dieser Inhalte wird dann das Produkt entsprechend formuliert.
Und das ist großartig, weil wir natürlich diese Informationen, die wir uns in der Produktentwicklung erarbeiten, dann auch in unsere Schulungen mit einbringen können. Wir arbeiten ja mit über 30.000 Ärzten und Therapeuten sehr erfolgreich zusammen, die auf unsere Formulierungen seit Jahren vertrauen. Die wollen natürlich auch die Studienlage zum Produkt haben.
Nicola28:30
absolut.
Mhm.
Julia Hoffmann28:47
Die wollen ja quasi den Backbone dieser Rezeptur auch verstehen und hinterfragen. Und genau das können wir liefern. Wir können über dieses Evidence and Education Team, die Evidenz-Analysen dann zu jedem Produkt ein wissenschaftliches Factsheet auch liefern. Und das macht ganz einfach die Arbeit.
Nicola28:49
Ja.
Vielen Dank.
Das heißt, kann ich auch abrufen bei euch im Online-Bereich bzw. über eure App.
Julia Hoffmann29:13
Das kannst du leider nicht abpufen. Das geht leider nur über die Partnerschaft mit unseren Ärzten und Therapeuten, mit dem Fachpublikum, weil wir natürlich in Richtung unserer Kunden und Kundinnen regulatorisch bedingt leider abseits der Healthclaims keine Aussagen tätigen dürfen.
Nicola29:30
Das muss man vielleicht noch mal kurz erläutern für jemanden, da gar nicht so tätig ist im Lebensmittelbereich und Nahrungsergänzungen, sehr streng reglementiert auf EU-Ebene. Das sind die sogenannten Health Claims. Man darf eben nicht alles behaupten, sozusagen nimm X und dann ist Y bei dir im Körper. Das ist ja auch gut so. Da wird auch viel Schindluder getrieben.
Viele behelfen sich ja einfach mit smarten, cleveren Influencern, die dann einfach so lockerflockig Dinge behaupten, wo man manchmal so denkt so, okay, hat man noch gar nicht gehört. Aber wie umgeht ihr dieses Thema, das ihr sagt, na ja, es geht ja immer Gesundheit und nicht jeder möchte erst mal solche Studien durchackern.
Julia Hoffmann30:08
ganz schön.
Nicola30:24
⁓ sicher zu gehen, was geht, man will es ja auch einfach haben. Wie ist das, wenn ich bei euch auf die Website gehe, du hast Gesundheitscoach? Das heißt, da werde ich meine Fragen los, beziehungsweise kann mir auch die entsprechenden Fakten, warum, wie, was, holen, aber eben alles in dem rechtlichen Rahmen, wo man auch limitiert ist als Unternehmen, man kann nicht alles behaupten.
Julia Hoffmann30:42
Genau.
Wir versuchen natürlich über das Produkt Naming schon die Kundenorientierung herzustellen.
Nicola30:55
Und
Julia Hoffmann30:58
Auf unserer Homepage, ist 100 % clean, gibt es natürlich nur die Aussagen, die wir auch tätigen dürfen. Da suchen wir sehr kundenorientierte Formulierungen zu schaffen. Zusätzlich haben wir über die aktuell 30 Biogena Stores natürlich sehr gute Anlaufstellen in Österreich und Deutschland und über die MyBiogena Coach App, wo wir unabhängig vom Produkt natürlich sehr vollumfänglich beraten können. Zusätzlich haben wir die Biogena Academy. Mit der Biogena Academy haben wir Präsenz,
Nicola31:01
Ja.
Vielen Mhm.
Julia Hoffmann31:28
auch ganz ganz viele Online-Formate, Masterclasses, Coach-Ausbildungen.
Nicola31:32
die ich buchen kann sozusagen.
Julia Hoffmann31:34
Die man sich buchen kann. Genau, produktunabhängig ist uns ganz wichtig. Das ist keine Werbeveranstaltung, sondern da geht es um Gesundheitskompetenz. Und über die Biogena Academy versuchen wir Menschen an die Hand zu nehmen, die sagen, ich möchte für meine Gesundheit mehr Verantwortung übernehmen zum Thema X. Und da gibt es dann ganz klare Ausbildungen und Fortbildungen, einerseits über unser internes Science-Team und andererseits auch über externe Referenten, vor allen Dingen über Partnerärztinnen und Ärzte.
Nicola31:48
Mh mh mh mh mh mh mh mh mh mh mh mh Okay, ja.
Julia Hoffmann32:04
Und das ist zunehmend im Trend, weil es immer mehr Menschen gibt, die sagen, ich möchte mich zum Beispiel zu meiner eigenen Langlebigkeit, zu Longevity, ein wenig fortbilden. Ich buche mir jetzt die Longevity Starter Class oder eben auch die Masterclass oder ich starte mit dem Biogena Mikronährstoff Coach in vier Modulen, mache dann die Abschlussprüfung und bin dahingehend Mikronährstoff Mal.
Nicola32:16
ich noch ein Zertifikat.
Also, wird für alles was geliefert, auch die, die einen Wissensdrang haben und sagen hier, ich möchte es gerne Schritt für Schritt erledigen. Du hast schon einen wichtigen Stichpunkt noch mal gegeben. Du bist eine wunderbare Stichwortgeberin übrigens.
Longevity und das, was uns in Zukunft erwartet. Denn alles, was hier unter diesem Begriff Langlebigkeit, Longevity zusammengefasst ist, ich sage jetzt mal so lapitar, aus meiner Sicht ist ja nicht mehr als Wirkstoffe, die möglichst unsere Selbstheilungs- und Erneuerungskräfte unterstützen sollen, ⁓ den normalen Alterungsprozess irgendwie zu verlangsamen zumindest. Also umkehren wollen sogar viele erreichen. Also wir reden in Zukunft über so einzelne Wirkstoffe, die jetzt auch immer wieder hochpoppen, wo es meistens wenig Evidenzen gibt und wo der Glaube aber auch Berge versetzen kann und sagen kann, man kann schon rein investieren, also indem man die Einnahme für sich schon in Anspruch nimmt oder eben wartet, bis Evidenzen kommen. Wenn du ein bisschen in die Zukunft guckst, auch für Biogena.
Wie siehst du das in fünf Jahren oder acht oder zehn Jahren? Geht es dann nur noch so eine ganz individuelle persönliche Ergänzung, die gemacht wird? Habe ich dann morgens meinen Nicola, meine kleine Nicola-Bottle und Julia Bottles hat was ganz anderes drin als die von der Nicola.
Julia Hoffmann34:04
Ich denke, ja, es wird in Richtung Personalisierung, Semi-Personalisierung gehen. Es wird in jedem Fall aus meiner Sicht zu einem noch deutlich stärkeren Zusammenspiel der Datenquellen kommen. Nicht nur die Befunde, du hast die gesunden Untersuchung angesprochen. Ich bin ein großer Fan on top zur Vollblutanalyse, weil man da einfach auch in die Speicher der Zellen schaut und dahingehend noch deutlich präziser supplementieren kann.
Nicola34:16
Mhm. Mhm.
Mhm.
Mhm. Mhm.
Julia Hoffmann34:32
ein bis zwei mal im Jahr.
Aber egal welche Art von Analysen, ich bekomme auf Basis von Blut, Urin oder Stuhl oder natürlich auch Speichel, wird eine Datenquelle sein. Die Wearables, viele haben den Ring, haben... Genau. Genau. Man trackt sich, man trackt die Schritte, den Ruhepuls, die Herzratenvariabilität, den Schlaf.
Nicola34:36
Mhm.
Mhm. Ja.
Irgendwann wird sie auch rein, wahrscheinlich rein operiert. Das kommt auch, das Chippen. Ja.
Julia Hoffmann35:00
Das heißt, denke, dass jetzt dieses ganze Konglomerat an Ernährung, Makro- und Mikronährstoffe, Bewegung und Sport, aber auch Schlaf, genauso wie mentale Gesundheit zusammenspielt und entsprechend auch über den Support von künstlicher Intelligenz entsprechend aufbereitet wird, eingeordnet wird und damit sehr klare Orientierung auf persönlicher Ebene geben wird.
Nicola35:20
Ja.
Julia Hoffmann35:28
Und dazu natürlich dann auch die Supplementierung, wo ich dann weiß, für mich persönlich macht das, das, den größten Effekt und ich kann das auch messen und dadurch wieder steuern. Cooles Bild in meiner Sicht.
Nicola35:41
Ja, also ich finde es gibt ja andere Bilder, gerade wenn man über KI spricht, die machen einen Angst. Da würde ich jetzt sagen, auch so wie du es beschrieben hast, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Und wenn ich da an eure schöne Stores denke, also wir haben hier in Düsseldorf ja auch einen, wo ich sage, da würde ich mir auch so eine Wellnesspause da durchaus einlegen können. Das kann ich mir sehr, sehr gut vorstellen. Und nichtsdestotrotz, der größte Feind von Longchavity ist ja der Schweinehund. Das hat mir mal ein anderer Experte gesagt, seinerseits Orthopäde, sagte, boah, also der Schweinehund, ist wirklich bei meinen Patientinnen das ausgeprägte, vor allem bei den männlichen, weniger bei den weiblichen, aber natürlich generell. Wenn du uns jetzt, ich komme zur Schlussfrage leider schon, ich hätte noch so viele andere Fragen, aber wenn du uns eine
Julia Hoffmann36:13
Ja.
Nicola36:38
einzige Maßnahme für 100 plus mit auf den Weg geben kannst. Eine!
Welche wäre das?
Julia Hoffmann36:51
Sich um sein gesamtes System zu kümmern.
Nicola36:56
Beginnt bei der Messung.
Julia Hoffmann36:58
Beginnt beim Schlaf, kostenlos für alle gleichermaßen. Bewegung und Sport, mindestens 8000 Schritte, zweimal Krafttraining. Ernährung, ballaststoffreich, nährstoffreich, proteinreich, so bunt wie möglich und so vielseitig wie möglich, gute Fette, Öle natürlich und keinerlei processed food oder so wenig wie möglich, artgerechte Ernährung.
Nicola37:04
Ja?
Mhm.
Mhm.
Mhm.
Julia Hoffmann37:27
gezielte Supplementierung und auch immer mal wieder ein bisschen gezielte Diagnostik, einfach seinen Fahrplan so gut wie möglich zu haben und sein Ziel dahingehend zu erreichen, nämlich stressfrei. Und bitte nie vergessen in Sachen System auch eine gesunde Lebenseinstellung, der soziale Kontakt mit seinem Umfeld, die lebensfreude Lachen, glücklich sein, dankbar sein über schöne Momente, über dieses Gespräch zum Beispiel.
Nicola37:46
Ja, die Lebensfreude, ⁓
Julia Hoffmann37:55
Das bringt uns, denke ich, auch sehr, sehr viel weiter und bringt unser gesamtes System in eine Aufwärtsspirale. Also Systempflege ganzheitlich betrachten.
Nicola38:05
Sehr schön. Auch wenn du meine Frage ein bisschen charmant umgangen hast, aber ich verstehe das auch. Das ist sehr schwierig. Aber ich glaube, was du uns ja mitgeben willst, es lohnt sich schon, sich um sich selbst zu kümmern. Das steht ja dahinter. Und dann ist da ein ganzes Kaleidoskop. Heute ging es um das Thema Nahrung zu ergänzen.
Julia Hoffmann38:18
Ja genau.
Nicola38:28
Auch ich werde mit zunehmendem Alter meinen Blick darauf verändern, weil ich weiß, dass Nährstoffe mit zunehmendem Alter nicht mehr so gut verarbeitet werden. Oder, das konnten wir gar nicht mehr ansprechen, wenn man weniger am Tag isst, also zum Beispiel nur zweimal isst oder einmal, oder die Abnehmensspritze nimmt, wo man weniger Appetit hat. Wie kommt man an seine Nährstoffdichte? Das sind hier alles Themen, wo ich auch sagen würde als Genussliebhaberin, na ja, so viel kann man dann vielleicht in den zwei Mal gar nicht essen oder muss schon sehr drauf achten. Vielleicht muss man da mal über Supplementierung nachdenken. Vielen Dank, dass du uns da mitgenommen hast, dass wir ein bisschen vielleicht auch kompetenter jetzt sind zu unterscheiden. Wer meint es denn gut mit uns bei diesen Millionen Produkten, es gibt. Und wer weniger, dass man da bisschen mehr drauf achtet. Ich finde ja auch made in Germany, made in Europe, made in Austria ist immer erst mal Top Prio eins für mich, drauf zu gucken, dann das andere, aber da hat jeder so seine Vorlieben. Insofern sehr gerne. Ich verlinke euch, dann kann sich jeder mal selbst ein Bild von euch machen, wenn man Biogena noch nicht kennt.
Und für heute ja erstmal ganz herzlichen Dank für dieses interessante, freundliche, optimistische Gespräch mit dir und ich sag jetzt einfach mal auf ganz bald wieder.
Julia Hoffmann40:02
Danke, Nicolas, liebe Grüße nach Düsseldorf aus Salzburg.
Nicola40:06
Sehr schön.
Nicola40:10
sein System in die eigene Hände zu nehmen. Also die Verantwortung für all das, was ich meinem Körper in dem Fall jetzt zuführe, das ist für mich die Fürsorge, die in Longevity eben steckt. In diesem 100 plus, wie kann ich gut, gesund erfüllt und selbstbestimmt lange schöne Jahre erleben.
Und für mich beginnt das immer mit der Vorsorge.
Zum Thema Essen, wie ihr inzwischen wisst, ich esse für mein Leben gern, muss es aber schon ab und zu mal auch getestet werden, ob ich das Richtige esse und ob das eigentlich in meinem Körper auch ankommt. Und das ist das Blutbild. Ich lasse es einmal im Jahr machen. Das ist für mich wirklich seit Jahren eine schöne Regelmäßigkeit, weil man dann auch immer die letzten zwölf Monate nochmal zurückblicken kann und dann nochmal zwei und drei Jahre zu sehen, wie sich bestimmte Werte auch entwickeln.
Das finde ich inzwischen sehr, sehr spannend und toi toi toi. Bislang hatte ich wirklich keine großen Mangelerscheinungen. Das kann sich aber ja jederzeit ändern. Und deswegen ist diese Regelmäßigkeit für mich wirklich ein... Also das ist für mich die Basisvorsorge, die ich auf jeden Fall Und ich freue mich natürlich, dass ich weiter so lecker essen darf, wie ich es tue und wie es anscheinend...
meinem Körper auch gut tut. Das ist übrigens auch für mich ganz persönlich der Widerleg, also nicht der Beleg für die Behauptung, dass unsere Zutaten zunehmend nährstoffärmer werden und wir deshalb allein schon unbedingt die Nahrung ergänzen müssen. Ich weiß, dass es, weil es so ein Riesengeschäft ist mit diesen Pillen und Pülverchen, es ganz viele sehr eloquente, charismatische Menschen, gerade in den sozialen Kanälen, gibt, die Influencer, nach außen hin verkaufen, was du alles nehmen musst, gesund und lang und gut zu leben. Und da kann ich immer nur sagen, zum einen eine Meinung von anderen kann ich mir zwar anhören, aber es ist doch wichtig, dass ich so viel Vertrauen in meine eigenen Kenntnisse habe, dass ich mir zutraue zu sagen, glaub ich jetzt, kann ich zustimmen, weiß ich, weil ich erst eine Studie gelesen hab, wie auch immer. Oder zumindest sagen, boah, da hab ich jetzt ein Fragezeichen, interessiert mich aber, ist für mich relevant, bohr ich noch mal tiefer. Deswegen finde ich es auch so schön, Unternehmen wie Biogena hier einladen zu können, die dann wirklich erzählen können, dass man bei ihnen auch in der Produktion vor Ort vorbeikommen kann. Weil ich finde, das ist schon mal so ein ...
Vertrauenszeichen. Und wie wir letztens ja mit dem Lebensmittel-Experten hatten, auf was muss ich achten, ⁓ wirklich gute, auch Fertignahrung im Supermarkt zu kaufen, wo noch eine hohe Nährstoffdichte drin ist und nicht nur was vorgegaukelt wird, genauso ist es eben bei den Ergänzungen zu unseren Lebensmitteln, also die Nahrungsergänzung, wo es eben auch wichtig ist, dass ich weiß, auf was muss ich gucken.
Die Karotte, die ich ja immer suche, die ist aber bei diesem Thema, muss ich sagen, fehlt mir ein bisschen, weil es gibt, wenn ich mich nicht gut ernähre, keine Pille dieser Welt, die das wieder auffangen kann. Also da gibt es keine Karotte. Ich kann nicht sagen, ja ich weiß so mit den Pommes und mit dem fetten Fleisch und mit wenig Gemüse.
Weiß ich, dass ich da nicht so auf Linie bin und ja, zack, aber ich nehme die und die Pille und dann ist wieder alles gut. Seriöse Unternehmen, wie du jetzt auch bei Julia gehört hast, behaupten das auch gar nicht. Mich würde aber wundern, wenn du das nicht schon irgendwo gehört hättest, oder? Also es gibt wirklich Menschen, die uns Glauben machen wollen, weil sie damit Geld verdienen. Schau immer hinten dran. Woher kommt jemand? Hat er eine Studie? Ist die auch groß genug? Oder ist das nur eine Meinung, die er in die Welt pfeift, weil er damit Geld verdienen will. Ich glaube, das ist bei so einem großen Riesenmarkt, wo man so viel Geld verdienen kann, wirklich ein wichtiges Thema.
meine Neandertalerin in mir. Ihr wisst ja, ab und zu spreche ich hier mit meinen alten Vorfahren, weil ich weiß, mein Körper ist schon ganz schön alt und ganz schön komplex und ganz schön austariert. Und die hat mir schon immer gesagt, Nicola, so Sachen in Pillen und die aus dem Labor kommen und wo du vielleicht gar nicht weißt, was drin ist, weil du es nicht mehr riechst, schmeckst, geschweige denn siehst und darauf vertrauen musst, dass das, was drauf steht, auch noch drin ist.
Das wirkt doch in meinem Magen-Darm gar nicht. Also kann das wirklich so verarbeitet werden, dass die ganzen Nährstoffe, die ich brauche, auch wirklich im ganzen Körper ankommen. Also da hatte ich ehrlich gesagt aber wirklich, das ist für mich schon seit Jahrzehnten schon immer so ein Bauchgefühl, dass ich mir immer denke, so ja, wenn es etwas gibt, was ich eher essen kann und dieselbe Wirkung haben soll, dann bin ich eher beim Essen dabei und weniger bei der Pille.
kann aber auch der Meinung sein, es gibt ja Leute, vielleicht nicht so gerne essen wie ich, die kommen mit den Pillen besser klar. Was ich wirklich ganz kurios finde, sind inzwischen diese Nährstoffdrinks. Also ich kenne das wirklich nur von der Krankengeschichte meiner Mutter. Die musste irgendwann mal, damit sie nicht verhungert ist, musste ich ihr wirklich diese Trink Nahrungsgetränk besorgen, damit sie überhaupt genügend Kalorien pro Tag zu sich nimmt. Und an das erinnern mich immer diese, die Flaschen sehen zwar jetzt hipster aus und schicker, die da im Supermarkt rumstehen. Ich musste das ja bei der Apotheke bestellen für meine Mutter. Aber letztendlich hat das für mich gar nichts mehr mit Genuss zu tun. Ich kann aber verstehen, wenn man irgendwie, ich weiß nicht, in der Wüste unterwegs ist und klar ist, ⁓ dass man da keinen frischen Apfel kriegt, dass man dann so eine Flüssignahrung mitnimmt. Meins ist es ehrlich gesagt nicht. Und die Neandertalerin in mir sagt auch, nee Nicola, lass mal, du isst lieber deine Sachen.
Die Erkenntnis, die ich von Julia, die ich von dem Thema, auf was muss ich achten, wenn ich Nahrungsergänzungsmittel nehme, ist ja letztendlich genau dasselbe wie bei den Lebensmitteln. Aber es fällt beides eben auch unter das Lebensmittelrecht, weil auch die Pillen und Pülverchen, auch wenn sie so aussehen, eben keine Medizin sind. Und deswegen ist auch hier die Zutatenliste, die Nährwerttabelle schon mal die wichtigste Info, wo wir sehen können, jeder von uns, bevor er es kauft, was ist da eigentlich drin und verstehe ich auch, was da drin ist. Und das nächste, das fand ich einen guten Hinweis auch noch mal von Julia, gucken, woher kommt es wirklich. Also vertraue ich darauf, kommt es von ganz weit her, wo die Lieferkette eigentlich sehr schwer nachzuvollziehen ist oder kommt es eben hier aus der Nähe und kann ich sogar noch die Produktion...
irgendwie auch noch angucken. Also das sind so die Themen, ja gerade, ich glaube gerade uns Frauen auch beschäftigt. Diese Beschreibung, dass wir Frauen ja oftmals der Familienmanager der ganzen Familie sind, ich glaube da werden viele von euch zu Hause nicken, ist auch gar nicht schlimm. Das bedeutet ja, dass wir sozusagen die Entscheidungshoheit und die Zügel für unser Leben und unsere Gesundheit ja wirklich auch in den eigenen Händen halten wollen und das ist richtig gut.
Nicola48:32
Was nehme ich also jetzt selbst mit für meinen eigenen Alltag aus dem Gespräch zum Thema Nahrungsergänzungen?
Der Apfel, ich jetzt hier in der Hand halte, den kann ich ja essen, einfach weil er mir schmeckt. Weil ich gern Äpfel esse, Punkt. Wenn ich da aber ein bisschen näher drauf blicke, dann ist es schon so, dass es ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Nährstoffaufnahme sein kann. Und wenn ich ihn im Ganzen esse, mit Schale, dann definitiv. Weil dieser Apfel hat nicht wie zum Beispiel auch Orangen, nicht nur natürliche Vitamine wie Vitamin C enthalten, sondern der hat auch noch ganz viele Ballaststoffe zum Beispiel, gerade in der Schale drin. Deswegen sollte man einen Apfel immer mit der Schale essen. Der hat aber auch noch ganz viel und zwar Millionen von anderen sekundären Pflanzenstoffen, die meinem Körper nicht nur dazu verhelfen, dass er voller Energie den Alltag meistern kann, sondern dass er eben auch vorsorglich bestimmte Krankheiten vielleicht auch erst gar nicht aufkommen lässt. Und jetzt gibt es eben die Möglichkeit, zum Beispiel das Vitamin C aus diesem Apfel auch in eine Pille oder einem Pülverchen zu sich zu nehmen. Das geht eben auch. Und wenn man sagt, ich habe gerade einen erhöhten Bedarf an Vitamin C, ist das wahrscheinlich ein legitimer Ansatz. Ich würde trotzdem weiterhin immer hinterfragen wollen, stell mal sicher, dass das auch was bringt, weil das kostet ja auch Geld. Geld, das ich, bislang zumindest, weiterhin lieber in einen besonders guten Apfel, der hier aus der Region kommt, wie so einen Boskop-Apfel, lieber stecke, als in andere Dinge, meine Nahrung zu ergänzen. Und dann gibt es ja noch die Menschen, die sagen, na ja, Ich will da eigentlich ungern reinbeißen, sondern ich trinke lieber den Saft. So, und wenn man sich jetzt mal vorstellt, für so ein großes Glas Saft braucht es mindestens drei bis fünf Äpfel. Da sagt mal die Neandertalerin in mir schon, ey, Nicola, ich will keine fünf Äpfel. Hallo, da kriege ich ja einen Fructose-Rausch. Und wenn ich zu viel Fruchtzucker, also auch Fruchtzucker, der ja da auch drin ist, ist ja wie jeder andere Zucker auch. Also der kann ganz schnell zu einer Fettleber führen.
Also, nee. Deswegen, Säfte sind wirklich wie ein Nachtisch zu behandeln. Das ist kein Ersatz für, ich trinke besonders viele Vitamine, sondern eher auch zu sagen, naja, dann esse ich nichts anderes Süßes, kein Eis oder keine Gummibärchen und keine Schokolade, sondern heute ist es eben der Saft. Es ist aber nichts, was ich mal ebenso jeden Tag trinken sollte. Insofern kann sich jeder von uns für sich entscheiden, wie kriege ich denn die Nährstoffe, die mein Körper braucht, damit er jeden Tag so funktionieren kann, die ich ihm liebevoll schenke, denn eigentlich, gebe ich sie ihm? Ich bin beim Apfel, jemand anderes ist bei Pille und Pülverchen und ja, das mit den Säften, da würde ich wirklich raten, das sehr überschaubar zu halten. Anders ist ein bisschen mit Smoothies.
Wenn du vor allem Gemüse nimmst, weil in Gemüse ist eben nicht dieser Fruchtzucker drin. Aber nochmal, der Gedanke ist ja, würdest du das, was du zum Beispiel in den Smoothie reinmachst oder das, was das Glas Saft beinhaltet, würdest du das in der Ursprungsform in Äpfel, in Orangen, in Beeren auch überhaupt in der Menge essen können? Und wenn du da merkst, nee, eigentlich nicht.
Dann ist es vielleicht ein Gedanke wert zu sagen, bleibe ich nicht lieber beim ganzen Apfel und guck mal, wie viel ich davon essen will.
Nicola52:42
Das mit dem Apfel kann sich aber auch bei mir noch ändern, wenn ich nämlich jetzt älter werde und merke, dass im natürlichen Prozess des Älterwerdens einfach die Nährstoffe nicht mehr so gut verarbeitet werden. Das bedeutet, ich muss mehr als ein Apfel essen, ⁓ wie bislang die Nährstoffe eines Apfels auch zu mir zu nehmen. Und da kann das gut sein, dass ich sage, nee, also das kriege ich nur mit dem Essen nicht hin.
Da muss ich auch auf andere Dinge wie Nahrungsergänzungen zurückgreifen. Und deswegen fand ich das Gespräch heute zu spannend, weil man sich ja da auch schon irgendwie innerlich, ich zumindest, sich schon so ein bisschen darauf vorbereiten kann.
Die Top 3 Wirkstoffe, die sie uns genannt hat, also Magnesium, dann das Vitamin D im Zusammenhang mit dem K2 und Omega 3. Da habe ich im Nachgang auch überlegt, ja, also zwei davon, also Vitamin D mal weg, Magnesium und Omega 3, habe ich zum Glück schon in meiner Lieblingsbowl drin. Also da geht es mir vor allem um Ballaststoffe, seit ich ja mit der Mikrobiom-Expertin gesprochen habe, die noch mal mich überhaupt dafür sensibilisiert hat, wie wichtig Ballaststoffe für unseren Körper sind und für unsere Gesundheit, um nämlich die Darmbarriere nach oben zu halten oder oben zu halten, ⁓ gerade so Themen wie stillen Entzündungen entgegenzuwirken, da hab ich mir ja so eine Bowl kreiert. Und da ist übrigens auch der Apfel dabei. Bisschen kleiner geschnitten, aber auf jeden Fall mit Schale, sodass ich da auch die Pektine, die unter der Schale sind, drin hab. Das sind nämlich auch super wichtige Ballaststoffe. Ich hab aber das Magnesium drin, mit den ganzen Haferflocken. Und ich hab Omega-3 drin.
Das gebe ich extra dazu, nämlich in Form von Leinöl. Da habe ich etwas ganz Leckeres gefunden über eine Freundin. Die hat mir Leinöl geschenkt, wo Zitrone und Orangenzeste noch drin ist. Also der Geschmack von diesen Zitrusfrüchten, gibt eine Süße, obwohl gar keine Süße drin ist, sondern eben diese Fruchtigkeit. Finde ich super. Finde ich auch gut, weil ich denke, ich tu mir was Gutes, Omega-3, aber es schmeckt auch so lecker, dass ich es unbedingt da drin auf meinen Samen Haferflocken und Äpfel haben will. Und dann gebe ich auch noch einen schönen Joghurt drauf. Und dann habe ich auch das probiotische eben, diese Milchsäurebakterien, die ja auch sehr wichtig sind für den Darm. Also ihr seht, wie ich so bisschen denke, ich überlege mir immer, was will ich vor allem zu mir nehmen an Nährstoffen, Omega 3 oder Magnesium. Dann gucke ich in was ist das überhaupt drin und treffe da so eine Auswahl von Dingen, die ich besonders gerne esse und versuche daraus in dem Fall jetzt wie so eine Art Bowl zu kreieren, dann muss ich auch nicht mehr drüber nachdenken, was muss ich essen, Omega-3 oder probiotisch oder mehr Ballaststoffe zu mir zu nehmen, sondern ich mache mir einfach regelmäßig diese Bowl und stelle dafür für mich sicher, damit sicher, dass ich genügend davon esse.
Auch ein Weg. Wollte ich nur mal kurz aufzeigen zum Abschluss dieses heutigen Podcasts, wo es viel ⁓ Nahrungergänzungen geht, die Wege, was nehme ich schon über die normale Nahrung und Lebensmittel auf, worauf muss ich da achten, aber genauso, wenn ich sie ergänze, worauf sollte ich darauf achten, damit ich sicherstellen kann, dass das auch drin ist, was draufsteht.
Einer meiner Lieblingsthemen, das Essen. Ihr habt gemerkt, da bin ich immer besonders leidenschaftlich dabei. Wir gucken mal, was als nächstes Thema ansteht. Aber bis dahin wünsche ich euch eine herrliche Zeit. Der Frühling kommt ja so langsam. Also die Sonne, der blaue Himmel. Ich glaube, das tut unserer Laune, unserer Stimmung. Ich merke es zumindest an mir, besonders gut. Insofern eine sehr fröhliche Zeit. Bis zum nächsten Podcast. Eure Nicola.
Transkript der Folge „Nahrungsergänzung clever wählen: Welche Wirkstoffe sinnvoll sind und woran du echte Qualität erkennst“ — automatisch erstellt und redaktionell geprüft.
Bei den meisten von uns liegen mehrere Packungen Pillen und Pülverchen zu Hause – aber wissen wir eigentlich, was wir da nehmen? Nicola spricht mit Julia Hoffmann, Geschäftsführerin von Biogena, über die wirklich sinnvollen Wirkstoffe, das Reinsubstanzen-Prinzip und darüber, woran du seriöse Produkte erkennst. Du nimmst mit, worauf du beim Etikett achten solltest – und warum gute Ernährung trotzdem die Basis bleibt.
Welche Nahrungsergänzungsmittel sind für fast jeden sinnvoll?
Julia Hoffmann nennt drei absolute Basics, bei denen laut Versorgungsdaten (etwa vom deutschen BfR oder der österreichischen AGES) so gut wie jeder Mensch Bedarf hat – unabhängig davon, wie ausgewogen er sich ernährt:
- Magnesium – beteiligt an über 200 Stoffwechselprozessen und das „Anti-Stress-Mineral"
- Vitamin D3 in Kombination mit K2
- Omega-3-Fettsäuren – Ziel: Omega-3-Index über 8, lieber 10
Für Frauen kommt oft Eisen als wichtiger vierter Wirkstoff dazu. Wer kognitiv stark gefordert ist, profitiert zusätzlich von Omega-3, und im Wachstum (Kinder, Jugendliche, auch Jungs) ist Eisen ein essenzieller Faktor.
Woran erkenne ich ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel?
Der wichtigste Schritt: ein kritischer Blick aufs Etikett. In Zutatenliste und Inhaltsstofftabelle steht – zum Glück gesetzlich vorgeschrieben – genau, was drin ist. Bei einem Monopräparat sollte die Liste sehr kurz sein. Beispiel Siebensalz-Magnesium: idealerweise nur die sieben Magnesiumverbindungen plus Kapselhülle.
Achte auf das Reinsubstanzen-Prinzip: keine Zusatzstoffe, keine Trennmittel, keine Rieselhilfen, keine Farbstoffe. Stehen Begriffe wie Siliziumdioxid, Titandioxid, Emulgatoren oder „Trennmittel:" auf der Etikette, leg das Produkt lieber zurück. Solche Stoffe kosten den Körper Energie bei der Verwertung, statt den Wirkstoff dorthin zu bringen, wo er gebraucht wird.
Vergleichbar mit Lebensmitteln: Wie bei Butter oder Joghurt gilt – je länger die Zutatenliste, desto eher zurücklegen. Ein gutes Produkt braucht nur wenige, klare Zutaten.
Warum ist es wichtig, wo ein Supplement produziert wird?
Julia Hoffmann rät, wie bei jedem Lebensmittel zu fragen: Woher kommt mein Produkt, wo wird es produziert? Oft steht nur „hergestellt in der EU" – ein sehr breiter Spielraum, der auch Billiglohnländer einschliesst, wo Qualitätsstandards und Transparenz fehlen können.
Nach ihrer Einschätzung produzieren etwa acht von zehn Herstellern über Lohnfertigung – ohne eigene Qualitätsstandards. Das wirkt sich auf Bioverfügbarkeit und den Erfolg des Produkts aus. Frag also: Gibt es echte Menschen, mit denen ich kommunizieren kann? Wo wird wirklich produziert?
Bei Biogena liegt die gesamte Wertschöpfungskette in Österreich, und der Produktionsstandort in Koppl bei Salzburg ist über grosse Fenster werktags ohne Anmeldung einsehbar – ein Transparenz- und Vertrauenszeichen, das Nicola besonders überzeugt.
Was sollte ich in welcher Lebensphase ergänzen?
Über alle Altersgruppen hinweg empfiehlt Julia Hoffmann, Vitamin D, Omega-3 und Magnesium im Blick zu haben – dazu eine ballaststoff- und proteinreiche Ernährung als „Longevity-Hack".
- Kinder & Jugendliche: besonders auf Eisen achten (Wachstum, beginnende Monatsblutung); Ginseng kann jüngere Menschen unterstützen
- Ab 30 Jahren: Kollagen wird sinnvoll (Hautelastizität, Gelenke, Augen); jetzt auch die erste Knochendichte-Messung, da die Peak Bone Mass etwa mit 30 erreicht ist
- Alle Phasen mit Stress: Magnesium als Anti-Stress-Mineral – und es gibt keine Lebensphase ohne Stress
Beim Magnesium lässt sich der Bedarf schlecht im Labor messen. Praktischer Test: Tagesdosis laut Verzehrempfehlung über den Tag verteilen und schauen, wie viel man zusätzlich verträgt – wird der Stuhl etwas dünner, ist die persönliche Grenze erreicht.
Sind Kombi-Präparate sinnvoll oder soll ich Einzelstoffe nehmen?
Julia Hoffmann ist ein Fan von Kombi-Präparaten – mit demselben Argument wie beim Essen: Du isst deine Mahlzeit auch nicht nach Trennkost, sondern alles auf einem Teller. Bei Biogena sind die Kombinationen evidenzbasiert formuliert, also als synergistischer Komplex auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten.
Zur Einnahme: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K), Omega-3 und Ubiquinol möglichst zu den Mahlzeiten, alles andere eher zwischendurch – steht in der Regel auf der Packung. Wichtiger als perfektes Timing ist die Regelmässigkeit.
Ihr Leitsatz: „Lieber Compliance als Komplexität und Stress." Stress erzeugt selbst wieder Mikronährstoffbedarf. Wer es sich bequem macht, bleibt eher dran – und ein Präparat mit zwei Kapseln ist meist günstiger und einfacher als vier oder fünf Einzelprodukte.
Wie wird die Wirkung von Supplementen wissenschaftlich belegt?
Biogena hat ein eigenes Team „Evidence and Education", das pro Wirkstoff prüft, was State of the Art ist: Indikationen, Kontraindikationen, Studiendosierungen und Zielgruppen. Auf dieser Basis wird das Produkt formuliert und ein wissenschaftliches Factsheet erstellt.
Diese Evidenz-Analysen gehen über die Partnerschaft an über 30.000 Ärzte und Therapeuten – an Endkund:innen dürfen aufgrund der Health-Claims-Regulierung abseits zugelassener Aussagen keine Wirkversprechen gemacht werden. Genau hier wird oft „Schindluder getrieben", etwa durch Influencer, die locker Dinge behaupten.
Für Konsument:innen bietet Biogena Beratung über Stores, die MyBiogena-Coach-App und die Biogena Academy mit produktunabhängigen Kursen – von der Longevity Starter Class bis zum Mikronährstoff-Coach.
Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sind rechtlich Lebensmittel, keine Medikamente, und ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Wer aus einem konkreten Mangel ergänzt, sollte das idealerweise über ein Blutbild abklären; in besonderen Situationen (Schwangerschaft, Stillzeit, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente) ist ärztliche Begleitung sinnvoll. Erhöhe Dosierungen nicht unkontrolliert.
Der 100+ Expertentipp
Auf Nicolas Schlussfrage nach der einen Massnahme für 100+ antwortet Julia Hoffmann:
„Sich um sein gesamtes System zu kümmern. Beginnt beim Schlaf, kostenlos für alle gleichermassen. Bewegung und Sport, mindestens 8000 Schritte, zweimal Krafttraining. Ernährung, ballaststoffreich, nährstoffreich, proteinreich, so bunt wie möglich … gezielte Supplementierung und auch immer mal wieder ein bisschen gezielte Diagnostik … und bitte nie vergessen … eine gesunde Lebenseinstellung, der soziale Kontakt, die Lebensfreude, Lachen, glücklich sein."
Vom Wissen ins Machen: deine 3 Stufen
Nimm dir das Etikett deines aktuellen Supplements vor: Steht nur der Wirkstoff plus Kapselhülle drauf – oder Trennmittel, Titandioxid und Rieselhilfen? Reinsubstanzen-Prinzip beginnt am Etikett.
Lass einmal im Jahr ein Blutbild machen und kümmere dich um die Basics (Vitamin D, Magnesium, Omega-3) – am besten so viel wie möglich über bunte, ballaststoff- und proteinreiche Ernährung, z. B. eine feste Lieblings-Bowl mit Apfel (mit Schale), Haferflocken und Leinöl.
Geh in die gezielte Vorsorge: erste Knochendichte-Messung ab 30, ggf. eine Vollblutanalyse ein- bis zweimal im Jahr, und supplementiere personalisiert nur das, was du wirklich brauchst.
Damit du morgen früh noch daran denkst
Der tägliche 100+ Funke: ein Impuls am Morgen, in zehn Sekunden gelesen — und du bist wieder bei deinem nächsten kleinen Schritt.
So sah der Funke am 6. August aus:
„Heute der echte Mini-Schritt: Geh zu deinem Supplement-Schrank, nimm EINE Packung in die Hand und frag dich ehrlich — weisst du, warum du sie nimmst, und ist je ein Wert dafür gemessen worden? Was du nicht begründen kannst, ist ein Kandidat zum Aussortieren oder Nachfragen. Tipp auf „Gemacht". 🧴“
Nicolas Selbsttest
Mein wichtigstes Mitnehmen ist, sein System in die eigenen Hände zu nehmen – die Verantwortung für all das, was ich meinem Körper zuführe. Für mich beginnt das immer mit der Vorsorge: Ich lasse einmal im Jahr ein Blutbild machen, seit Jahren eine schöne Regelmässigkeit. So kann ich auch zwei, drei Jahre zurückblicken und sehen, wie sich bestimmte Werte entwickeln. Toi, toi, toi hatte ich bislang keine grossen Mangelerscheinungen.
Ehrlich gesagt ist das für mich auch der Widerleg für die Behauptung, dass unsere Zutaten zunehmend nährstoffärmer würden und wir deshalb unbedingt ergänzen müssten. Meine Neandertalerin in mir sagt: Sachen, die aus dem Labor kommen und die ich nicht mehr rieche, schmecke oder sehe – wirken die in meinem Magen-Darm überhaupt? Wenn es etwas gibt, das ich auch essen kann, dann bin ich lieber beim Apfel als bei der Pille.
Das kann sich aber ändern, wenn ich älter werde und merke, dass Nährstoffe nicht mehr so gut verarbeitet werden – oder wenn man weniger isst. Dann muss ich vielleicht doch über Supplementierung nachdenken. Und mein klarer Rat: Schau immer hinten dran, woher jemand kommt, ob es eine Studie gibt und ob sie gross genug ist – oder ob jemand nur eine Meinung in die Welt pfeift, weil er damit Geld verdienen will.
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Häufige Fragen
Welche Nahrungsergänzungsmittel braucht fast jeder?
Laut Julia Hoffmann sind Magnesium, Vitamin D3 in Kombination mit K2 sowie Omega-3 die Basics, bei denen die meisten Menschen Bedarf haben – unabhängig davon, wie ausgewogen sie sich ernähren. Für Frauen kommt häufig Eisen dazu. Vitamin D, Magnesium und Omega-3 sollte man über alle Altersgruppen hinweg im Blick haben. Ein Blutbild hilft, den eigenen Bedarf einzuschätzen.
Woran erkenne ich ein hochwertiges Supplement?
Am Etikett: Bei einem Monopräparat sollte die Zutatenliste sehr kurz sein – idealerweise nur der Wirkstoff und die Kapselhülle. Achte auf das Reinsubstanzen-Prinzip ohne Zusatzstoffe, Trennmittel, Rieselhilfen oder Farbstoffe wie Titandioxid. Frag ausserdem, wo das Produkt wirklich produziert wird, denn viele Hersteller arbeiten mit Lohnfertigung ohne eigene Qualitätsstandards.
Wie finde ich meine richtige Magnesium-Dosis?
Magnesium ist im Labor schwer messbar. Julia Hoffmann empfiehlt einen einfachen Test: die Tagesdosis laut Verzehrempfehlung über den Tag verteilen und schauen, wie viel man zusätzlich verträgt. Wird der Stuhl etwas dünner oder flüssiger, ist die persönliche Grenze erreicht. Diese Grenze ist sehr individuell.
Sind Kombi-Präparate besser als Einzelwirkstoffe?
Kombi-Präparate können sinnvoll sein, wenn sie evidenzbasiert formuliert sind, also als aufeinander abgestimmter Komplex. Der grosse Vorteil ist die Compliance: Ein Präparat mit zwei Kapseln nimmt man eher regelmässig als vier oder fünf Einzelprodukte. Wichtiger als perfektes Timing ist, überhaupt dranzubleiben – stressfrei und regelmässig.
Kann ich schlechte Ernährung mit Pillen ausgleichen?
Nein. Es gibt keine Pille, die eine schlechte Ernährung wieder auffangen kann – seriöse Unternehmen behaupten das auch gar nicht. Supplemente ergänzen die Ernährung gezielt, etwa bei einem nachgewiesenen Mangel, im Alter oder wenn man wenig isst. Die Basis bleibt eine bunte, ballaststoff- und proteinreiche Ernährung mit guten Fetten und möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln.
Und so wird mein Weg auch zu deinem Weg:

