
Folge 29
Gesundheit, Technik & Pflege - wie uns High Tech bei 100+ Hoffnung macht
45 Min.
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Bucketlist 06
Gehirnjogging für 100+.
Regeneration
„Mit achtzig frage ich die KI Dinge, die meine Patenkinder fragen sollten. Neugier hat kein Ablaufdatum.“ — mein 80jähriges Ich
Meine Podcast Experten zu diesem Thema:

Folge 29
45 Min.
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Folge 8
69 Min.
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Folge 4
72 Min.
Zur Video Folge →Neue Welten zu erkunden ist für mich der Sprung ins kalte Wasser — mein Jungbrunnen. So bin ich zur Teekultur gekommen: Ich sagte mir, wenn ich China jetzt nicht kennenlerne, ist es vielleicht zu spät. Genauso halte ich es mit der künstlichen Intelligenz — lieber verstehe ich, wie sie funktioniert, als dass sie mich überrollt.
Dass geistige Neugier eine der wenigen echten Demenzprophylaxen ist, weiss ich. Und trotzdem ist die grösste Versuchung, es sich im Vertrauten bequem zu machen. Meine Neandertalerin ist misstrauisch gegenüber Neuem — Fremdes konnte giftig sein, gefährlich. Vorsicht war Überlebensvorteil. Heute ist das Neue selten giftig und meistens Jungbrunnen fürs Gehirn: eine neue Route, eine fremde Sprache, ein Reich wie China, ein Werkzeug wie die KI. Stehenbleiben ist keine Option, finde ich — aber jeder in seinem Tempo.
Nicolas Selbsttests und Routine Umsetzung zu „Neugierig bleiben“:

Folge 6
51 Min.
Zur Video Folge →Diese Fragen nehme ich mir als Nächstes vor:
Ja – grosse Kohortenstudien zeigen, dass regelmässige Kunstbegegnungen (Museum, Konzert, Theater) das Depressionsrisiko halbieren, geistig fit halten und sogar das Sterberisiko über 14 Jahre um bis zu 31 Prozent senken können. Kunst aktiviert das Belohnungssystem, senkt Cortisol und trainiert Emotionsregulation.
Nicola testet das gerade
Das beschleunigte Zeitgefühl im Alter hängt mit abnehmenden kognitiven Kapazitäten und zu viel Routine zusammen. Wer emotional tiefe, neue Erlebnisse sucht und achtsam lebt, dehnt das subjektive Zeitgefühl – und hat am Lebensende mehr das Gefühl, wirklich gelebt zu haben.
Nicola testet das demnächst
Kleine und grosse Schritte, die ich in meinen Alltag eingebaut habe:






Ich bin für eine Veranstaltung nach Hamburg gereist — und es hat sich mehr als gelohnt. Menschen, die in Demokratien leben, leben länger. Das allein ist für mich Grund genug, mich dafür einzusetzen. Was mich dabei am meisten bewegt: lebende Beispiele wie Florence Gaub, die diesjährige Zukunftspreisgewinnerin der Helmut-Schmidt-Stiftung. Sie zeigt, dass wir die Zukunft selbst in den Händen halten — und das macht mich optimistisch. Und dann noch junge Menschen, die sich ernsthaft Gedanken über Zukunftsregeln machen. Zum Beispiel die Idee: ein soziales Jahr für alle — einmal vor der Ausbildung, einmal beim Eintritt in den Ruhestand. Für die Gesellschaft, für die Demokratie, und — ja — für ein längeres Leben.
Mach Neugier zur Gewohnheit: Wann bist du das letzte Mal irgendwohin gegangen, nur um dich inspirieren zu lassen?
Und so wird mein Weg auch zu deinem Weg:
