
Finde den Fehler!
Wie halte ich meine Darmschleimhaut gesund – und was bringen Ballaststoffe, Kefir und Fermente wirklich?
Die Mandelschnecke. Bio drauf, Mandel drin – klingt fast schon nach Nuss und Natur. Die Darmschleimhaut liest das Etikett leider nicht mit.
Die Neandertalerin in mir
„Bio drauf, also gut für mich. Und Mandelschnecke klingt fast schon nach Nuss.“ Ihr Steinzeitkopf sieht das Schild „Bio“ und schaltet auf Belohnung um – Zucker ist Zucker, aber das Etikett macht ihn zur Tugend.
Mein 80jähriges Ich
„Ich wäre dankbar gewesen, wenn du beim Etikett weitergeguckt hättest. Nicht für Verzicht – damit ich heute noch essen, verdauen und laufen kann, ohne dass der Bauch regiert.“
Und ich
Ich liebe Bäckereien. Der Duft zieht mich rein wie ein Magnet, und in fremden Städten muss ich sowieso wissen, was die regionale Backspezialität ist.
Den Unterschied zu früher: Es ist die Ausnahme geworden, nicht mehr die Regel. Was mir hilft, ist ein Frühstück, das schon satt macht.
Wenn ich mit Hafer, Joghurt, Leinsamen und Apfel mit Schale gefrühstückt habe, bin ich an der Theke schlicht schon versorgt – und greife entspannter.
Was hast du davon?
Schon jetzt: Hafer, Joghurt und eine Handvoll Beeren halten bis zum Mittag satt. Die Neandertalerin in dir wird sofort belohnt – der Heisshunger vor der Bäckerei-Theke wird kleiner, weil sie schon bekommen hat, was sie braucht.
Auf deinem 100+ Weg: Dein 80jähriges Ich dankt dir, dass deine Darmbarriere jahrzehntelang mit löslichen Ballaststoffen versorgt wurde – damit es heute noch essen, verdauen und den Alltag ohne chronische Beschwerden gestalten kann.
Für ein Leben, das es wert ist, lange gelebt zu werden.