Schuhe aus — Muskeln an. Überall.



Seit meinem Gespräch mit der Fussexpertin schaue ich ganz anders auf meine Füsse. Die Muskeln, die beim Barfusslaufen trainiert werden, sind schlicht entscheidend fürs gesunde Älterwerden — für den Gleichgewichtssinn, für aufrechtes Stehen, für schmerzfreies Laufen. Und das Schöne: Es lässt sich wirklich überall in den Tag einbauen. Morgens beim Gassi-Gehen mit dem Hund die Schuhe kurz ausziehen, wo der Boden einlädt. In der Mittagspause eine Runde ums Büro — auf Rasen oder Kiesel, das erfrischt total gegen das berühmte Mittagsloch. Abends im Garten oder beim Waldspaziergang übers Moos laufen. Und wo immer frisches Wasser fliesst: Füsse rein — Barfusslaufen direkt inklusive. Es geht nur darum, den Blick zu schärfen, welche Oberfläche dich anzieht. Die Gelegenheiten sind da. Immer. Und zu jeder Jahreszeit.
Neandertalerin wollte: Schuhe anlassen — ist doch bequemer, geht schneller und was sollen die Leute denken.
Mein 80jähriges Ich wollte: Jede Stimulierung, die bis in die Gehirnzellen wirken kann, mitnehmen.
So hab ich's gelöst: Wasser zieht mich magisch an, da ist das Barfusslaufen inklusive und kann leicht ausgeweitet werden.
Mach es zu deiner Routine: Schau heute bewusst, wo du unterwegs die Schuhe ausziehen kannst — und starte zuhause ohne Puschen nur mit Socken.